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Herausforderungen für 2019: Brexit, EU-Finanzbinnenmarkt und Digitalisierung

Donnerstag den 10.01.2019

Welche Herausforderungen erwartet die Bankenbranche 2019? Diese Frage macht sich Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, zum Thema. Dabei richtet er den Blick auf drei Felder: Den Brexit, den europäischen Finanzbinnenmarkt und die Digitalisierung.

Plan B für den Brexit

Mit Bangen blickt Krautscheid auf den Austritt Großbritanniens aus der EU. Er hält einen ungeordneten Brexit für wahrscheinlich. Für Banken und Unternehmen könnte das bedeuten, dass sie bald in den Notfallmodus übergehen müssen. Allerdings seien die deutschen Banken darauf vorbereitet. Ein Plan B für den Fall des ungeordneten Brexits liegt vor.

EU-Finanzbinnenmarkt vorantreiben

Hoffnungen setzt Krautscheid auf die Europawahlen im Mai 2019. Er setzt sich dafür ein, anschließend den Finanzbinnenmarkt voranzutreiben. Die Umsetzung der Bankenaufsichtsregeln Basel IV erwartet er mit Spannung. Es müsse dabei besonders auf die Eigenheiten europäischer Banken geachtet werden.

Keine Zukunft ohne Digitalisierung

Als besondere Herausforderung stellt Krautscheid die Digitalisierung heraus. Es sei elementar für Banken, sich digital zu positionieren, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein. Er sieht hier viele private Banken bereits auf einem guten Weg. Mit ihren Produkten können sie sich auch dem Wettbewerb mit FinTechs stellen – und in vielen Fällen mit ihnen kooperieren.

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Weiterführender Link

Bankenverband – Chancen und Herausforderungen für die privaten Banken